Kürzlich hat Microsoft das .Net Framework 4.6.1 veröffentlicht. Das Update kann über Windows Update und WSUS installiert werden, wird jedoch aktuell noch nicht in Exchange Server-Umgebungen unterstützt. Dies kann zu Problemen führen, wie Postfächern, die plötzlich in Quarantäne versetzt werden oder Datenbanken, die einen unerwarteten Failover durchführen.


Sie können die Installation von .Net Framework 4.6.1 clientseitig blockieren, indem Sie der Anleitung, die Microsoft hierzu bereit gestellt hat, folgen. Sie können auch die Installation in WSUS oder Windows Update manuell verhindern, indem Sie das entsprechende Update Paket deaktivieren.

Bitte achten Sie aber darauf, das Paket nicht in einer Exchange Server-Umgebung – unabhängig von der Exchange Server-Version – zu installieren.

Informationen zu bekannten Fehlern in Zusammenhang mit Exchange Server stellt Microsoft hier zur Verfügung, eine aktuelle Support Matrix für Exchange Server finden Sie in der Technet Library.

Update 22.06.2016: Mit der Veröffentlichung der kumulativen Exchange-Updates Exchange Server 2013 CU13 und Exchange Server 2016 CU2 wird nun auch .Net Framework 4.6.1 unterstützt. Achten Sie darauf, dass .Net 4.6.1 das bestehende .Net 4.5.2 ersetzt, ein Rollback also nur durch eine Neuinstallation von .Net 4.5.2 ermöglicht wird. Zusätzlich benötigen Sie die folgenden .Net-Hotfixes für vollständige Unterstützung von .Net 4.6.1 unter Exchange Server:
Windows Server 2008/2008R2 – KB3146716
Windows Server 2012 – KB3146714
Windows Server 2012R2 – KB3146715
Weitere Informationen finden Sie im Blog Post des Microsoft Exchange Produktteams.

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